Permanent Make-Up – Haltbarkeit und Risiken

Bei dem Permanent Make-up (Abkürzung PMU) handelt es sich um eine Bezeichnung für eine Art von kosmetischer Tätowierung im Gesicht. Dadurch werden mehrjährig künstliche erzeugte Lippenkonturen und Lidstriche im Gesicht hergestellt.

Dabei hat jedes Permanent Make-up eine gewisse Ähnlichkeit mit einer Tätowierung. Der Grund liegt darin, dass Farbpigmente in Form einer Nadel bei einem Permanent Make-up in den tieferen Hautschichten dort untergebracht werden. Im Unterschied zu einer Tätowierung ist jedoch die Haltbarkeit bei diesem Make-up von der Zeitspanne her begrenzt. Diese zeitliche Begrenzung liegt daran, dass die Farbpigmente bei den Lidern, Lippen und Brauen (also den sensiblen Bereichen im Gesicht) nicht so tief, wie dies bei einer Körper-Tätowierung der Fall ist, eingelagert werden. Hinzu kommt noch, dass diese Körperbereiche wesentlich stärker einer UV-Strahlung ausgesetzt sind und diese Strahlung dann bleichend wirkt.

Die Haltbarkeit

Die Haltbarkeit von einem Permanent Make-up hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu gehören zum Beispiel die Menge des Farbeintrages, die gewählte Farbintensität, der gewählte Farbton, die UV-Beständigkeit und den vom Kunden verursachten persönlichen Verhaltensweisen und Gegebenheiten. Grundsätzlich sollte man sich hierbei stets an einen Experten für Permanent Make-Up München wenden.

Bereits vom ersten Tag der ersten Pigmentierung an beginnen die dort eingebrachten Farbpigmente über die Jahre hinweg leicht zu verblassen. Somit ist hier zum Beispiel bei den Augenbrauen eine Farbauffrischung nach 2 bis 3 Jahren und bei den Lippenkorrekturen und Lidstrichen nach 3 bis 5 Jahren dann wieder erforderlich.

Die Zeitspanne, bis die Pigmente durch ein Permanent Make-up wieder aus dem Körper ausgeschieden sind, dauert bis zu 7 Jahren.

Die Risiken

Auch wenn ein Permanent Make-up und eine Tätowierung unterschiedlich ist, gibt es jedoch bei beiden Vorgehensweisen dauerhafte Hautverletzungen am Körper. Somit sind Narbenbildungen sowie Pigmentstörungen auch bei einem Permanent Make-up möglich.

Außerdem ist es nicht so einfach. die implantierten Farben sowie Konturen zu entfernen, wenn hier eine fehlerhafte Anfertigung erfolgt ist oder diese nicht mehr gefallen.

Ebenso kann es bei dem Permanent Make-up auch zu eventuellen Farb-Unverträglichkeiten kommen. Sollten Farbbestandteile in die tieferen Hautschichten gelangen, besteht die Gefahr, dass diese dort in die Blutbahn eintreten und sich so im ganzen Körper verteilen können. Deshalb wird auch von behördlicher Stelle aus beim Tätowieren darauf hingewiesen, dass hier gesundheitliche Risiken auftreten können, welche von der Wissenschaft her nur in eingeschränktem Maße eingeschätzt werden können. Hier ist keine gesetzliche Vorschrift vorhanden, was die Qualität sowie die Reinheit der Tätowierer Farben anbelangt und dadurch wird auch keine Unbedenklichkeit garantiert. Ein solches Risiko gilt auch ebenso bei dem Permanent Make-up.

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