Wann geht man zum Orthopäden und wann zum Chirurgen?

Viele Menschen fragen sich, bei welchen Beschwerden sie zum Orthopäden gehen sollten, oder aber auch direkt den Weg zum Chirurgen aufsuchen müssen.
Dahingehend müssen die unterschiedlichen Behandlungsbereiche der beiden Fachmediziner geklärt werden, um abzuschätzen, welcher Fachbereich für die Behandlung notwendig ist.

Welche Aufgabe übernimmt ein Orthopäde?

Bei der Orthopädie handelt es sich um ein spezielles Fachgebiet in der Medizin, was sich damit beschäftigt, die Entstehung von Fehlbildungen der Haltung frühzeitig zu korrigieren. Ebenfalls übernehmen Orthopäden die Aufgabe im Falle von bestehenden chronischen Erkrankungen Hilfestellung zur Verbesserung des Wohlbefindens zu geben.
Darüber hinaus unterstützen Orthopäden die Regeneration nach Verletzungen, wie Unfällen oder Sportverletzungen, und stellen Diagnosen und führen Therapiemaßnahmen durch. Orthopäden konzentrieren sich dabei grundlegend auf Probleme, die durch die Muskeln, Sehnen, Bänder und Knochen hervorgerufen werden. Er vereint somit die Sportmedizin, Unfallchirurgie sowie die Orthopädie.

Zu den behandelnden Bereichen des Orthopäden gehören dabei Verstauchungen, Arthrosen, Muskelrisse und Osteoporose.
Aber auch Krankheiten wie das Karpaltunnelsystem, Schleudertrauma sowie Risse in den Sehnen und Bandscheibenvorfälle zu den sehr häufigen Gründen, weswegen der Gang zum Orthopäden notwendig wird.
Der Orthopäde Erlangen übernimmt dabei eher präventive Maßnahmen und Behandlungen anstatt operativer Eingriffe.

Wann muss man zum Chirurgen gehen?

Das Fachgebiet eines Chirurgen liegt vor allem auf operativen Eingriffen. Zu der Kernaufgabe zählt somit die Behandlung von Verletzungen und Krankheiten durch Operationen.
Der Chirurg wird dabei quasi vom Orthopäden verordnet, wenn operative Eingriffe zur weiteren Behandlung notwendig werden.
Dabei liegt der Schwerpunkt auf Krankheiten und Fehlstellungen, deren Therapie nur durch einen operativen Eingriff erfolgen kann. Hierunter fallen beispielsweise Knochenbrüche aber auch Bandscheibenvorfälle. Ein weiteres Spektrum des Chirurgen ist die innere Medizin. So behandelt er unter anderem auch Blindarmentzündungen aber auch Probleme am Herzen und der Lunge.

Nach der Operation verweist der Chirurg dann in der Regel wieder an den Orthopäden, damit dieser durch seine Maßnahmen den Heilungsprozess weiter unterstützen kann. Ein Chirurg kann sich dabei auf verschiedene Fachgebiete spezialisieren. Hierunter fallen die Gefäßchirurgie, Kinderchirurgie, Herzchirurgie oder auch die plastische und ästhetische Chirurgie.
Das Hauptmerkmal liegt jedoch auf der Orthopädie sowie der Unfallchirurgie. Der Chirurg stellt nach der operativen Behandlung in der Regel Therapiepläne auf, sodass auch die Zusammenarbeit mit anderen Fachärzten zu seiner Aufgabe gehört.

Fazit – Zum Orthopäden oder Chirurgen?

Die erste Einschätzung welcher Facharzt der richtige Ansprechpartner ist, trifft in der Regel der zu behandelnde Hausarzt. Dahingehend ist es wichtig im Falle von Beschwerden, frühzeitig den Gang zum Arzt zu suchen, da frühe Behandlungen oftmals die beste Heilungschance haben.
Bei Sportverletzungen sowie Beschwerden aufgrund anderer Krankheiten dient der Orthopäde der Einschätzung, inwiefern die Beschwerden am besten behandelt werden können. Im Falle von Sportverletzungen und Unfällen kann dabei auch der direkte Weg zum Orthopäden gewählt werden.
Er kann ebenfalls abschätzen, ob die Behandlung und Therapie durch seine Maßnahmen erfolgen kann, oder ob ein operativer Eingriff der bessere Weg ist.

Produkte und Leistungen von einem Sanitätshaus

Was ein Sanitätshaus bietet und leistet, ist nicht nur für kranke Menschen

Praktisch in jeder Stadt oder einem größeren Ort finden Sie ein solches Geschäft wie das Sanitätshaus Hamburg. Dort erhalten Sie nicht nur Reha Bedarfsmittel, sondern auch Bandagen, Blutdruckmessgeräte, Kompressionsstrümpfe, Artikel für die Krankenpflege oder Gehhilfen. Menschen, die eine körperliche Behinderung haben, bekommen ihre Heilmittel auf Rezept und lösen diese in einem Sanitätshaus ein.

In einem Sanitätshaus arbeiten speziell ausgebildete Fachkräfte

Hauptsächlich werden in einem Sanitätshaus verschiedene Prothesen für Arme, Beine und Brust verkauft. Prothesen müssen individuell angepasst werden und zwar von ausgebildetem Fachpersonal. Das Personal muss eine Ausbildung im Bereich Orthopädietechnik, Rehatechnik und Orthopädieschuhtechnik haben. Zu einem anderen Produktbereich in einem Sanitätshaus, gehören Hygieneartikel aus dem Toiletten- und Badbereich. Das sind dann unter anderem Inkontinenzartikel, Wärmewäsche, Einlagen, Bandagen oder auch Stützmieder. Hör- und Sehhilfen allerdings gehören nicht zu den Produkten in einem Sanitätshaus.

Sanitätshäuser müssen zugelassen sein

Ein Sanitätshaus rechnet letztendlich mit der Krankenkasse ab. Falls Sie ein Hilfemittel benötigen, erhalten Sie ein Kassenrezept von Ihrem Arzt. Dieses lösen Sie, wie bei einer Apotheke, im Sanitätshaus ein. Der Eigenanteil beträgt im Normalfall 10 Prozent, aber höchtsten 10 Euro. Ein zugelassenes Sanitätshaus benötigt zur Geschäftseröffnung eine Präqualifizierung und dazu noch ein Institutionskennzeichen. Eine Verordnung für die Sanitätshäuser stuft die Sanitätshäuser in die Klassen 1,2 und 3 ein.

Klasseneinteilung der Sanitätshäuser und ihre Bedeutung

Klasse 1 bedeutet, dass Hilfsmittel handwerklich gefertigt werden und ein Teil davon ist industriell gefertigt. Klasse 2 wiederum erlaubt, den Verkauf aller Hilfsmittel, die nicht handwerklich zugerichtet werden. Die Klasse 3, erlaubt den Verkauf von Geräten, mit denen sich der Patient selbst behandeln kann. Ein Sanitätshaus der Klasse 1 darf nur von einem Orthopädietechniker, einem Orthopädiemechaniker oder einem Badgisten geführt werden. Ein Sanitätshaus mit der Einstufung der Klasse zwei, benötigt lediglich einen Mitarbeiter aus der Gesundheitbranche, der qaulifiziert ist. Das bedeutet, er muss mindestens 5 Jahre in dem Bereich gearbeitet haben. jedes Sanitätshaus muss nach ISO 9001 zertifiziert sein, um eine Kassenzulassung zu beantragen.

Online Sanitätshäuser können nicht alles leisten

Inzwischen gibt es einige Online Sanitätshäuser. Allerdings können diese nicht alles leisten, was ein ortsansässiges Sanitätshaus leistet. Sie können dort viele Hilfemittel bestellen. Vorwiegend aus dem Hygiene- und Pflegebereich. Auf dem Gebiet von Prothesen, ist das weniger möglich. Prtohesen und und Schuhe müssen individuell angepasst werden. Dazu wird Fachbersonal aus der Orthopädietechnik unbedingt benötigt. Ein Sanitätshaus zu führen, heißt nicht einfach verkaufen und Rezepte einlösen. Das Fachpersonal muss gut geschult, ausgebildet und immer auf dem neusten Stand sein. Fortbildungen für das Personal müssen gewährleistet sein. Darüber hinaus muss das Fachpersonal Einfühlungsvermögen, für die Beürfnisse der Kunden haben. Dazu gehört auch, das verbale know how und Verkaufsgespräche. Eine reine handwerkliche Ausbildung ist nicht ausreichend. Sanitätshäuser bieten wichtige und qaulifizierte Dienstleistungen am Menschen an.

Wobei hilft die Orthopädie?

Die Orthopädie ist ein Fachbereich der Medizin. Das Wort stammt aus dem altgriechischen und bedeutet „aufrecht“ oder „gerade“. Es geht um die Behandlung von Menschen mit angeborenen Fehlbildungen, die Vorbeugung von Krankheiten und um die Versorgung und Therapie von chronischen Erkrankungen und Verletzungen. Nachdem die Diagnose der Ursache der Schmerzen ermittelt wurde, wird die für den Patienten und die Erkrankung geeignete Therapiemöglichkeit gesucht. Alle Teile des Körpers, die mit Bewegung zu tun haben, sind komplex. Dazu zählen Muskeln, Gelenke, Knochen, Sehnen, Nerven und Bänder. Schmerzen, die zur Einschränkung der Bewegungsfähigkeit führen, können dauerhaft unangenehm für die Patienten sein.

Was macht ein Orthopäde?

Ziel der Behandlung eines Orthopäden ist es, degenerative Veränderungen zu behandeln und durch vielfältige Möglichkeiten die Entwicklung des Bewegungsapparates zu fördern. In persönlichen Gesprächen mit den Betroffenen, können gezielt Fragen gestellt werden. Es folgen ausführliche Untersuchungen, um die Ursache der Schmerzen zu finden. Eingesetzt werden verschiedene diagnostische Verfahren wie Ultraschall, Röntgen, Magnetresonanztomographie und Computertomographie. Anschließend gehen die Ärzte individuell auf den Patienten ein und es werden die möglichen Behandlungsverfahren besprochen.

Geschichte der Orthopädie

Der Begriff ist bereits im 18. Jahrhundert entstanden. Erstmals verwendet wurde er vom Kinderarzt Nicolas Andry aus Paris. Er verglich einen Orthopäden mit einem Gärtner, der einen krummen Baum an einen starken Pfahl bindet. Die Stadt Würzburg setzte den Beginn der modernen Orthopädie im Jahr 1816. Als ein französischer Pionier auf dem Gebiet gilt Sauveur Henri Victor Bouvier, der ein orthopädisches Institut eröffnete. Zum heutigen regulären Universitätsfach wurde die Orthopädie im Jahr 1970. Da die Orthopädie sehr eng an das Gebiet der Unfallchirurgie grenzt, wurden sie 2005 zusammengelegt.

Einsatzgebiete der Orthopädie

Die Gebiete sind vielseitig. Behandelt werden beispielsweise Gelenkschmerz und Gelenkverschleiß wie Arthrose in Knie, Schulter und Ellenbogen. Häufig treten Versteifungen und Fußfehlstellungen auf. Hilfe geboten wird bei Sportverletzungen wie Kreuzbandrisse, Meniskusverletzungen, Verrenkungen und Verstauchungen. Unterschiedliche Hilfsmöglichkeiten gibt es für Rückenschmerzen, Rheumatische Erkrankungen und Stoffwechselstörungen, die sich auf das Skelett auswirken.

Unterschiedliche Behandlungsmethoden der Orthopädie

Einer der beiden großen Bereiche ist die konservative Therapie in Verbindung mit der richtigen Orthopädietechnik wie die von Orthopädie-Schuhtechnik Werne in Waldshut. Dazu zählen Behandlungsmöglichkeiten, bei denen Gleich- und Wechselstrom, Laserlicht und Ultraschall eingesetzt werden. Die Körperteile die Schmerzen auslösen, werden durchströmt. Das sorgt für eine ausreichende Versorgung und Durchblutung in den Zielorten. Dazu gehören CT-gesteuerte Injektionen. Diese werden an der Wirbelsäule angewendet, wenn es zu Nervenwurzelreizungen durch einen Bandscheibenvorfall kommt. Zusätzlich können chronische Beschwerden wie spinale Stenosen behandelt werden. Die unterschiedlichen Methoden ermöglichen es, Entzündungen zu hemmen und Schmerzen zu lindern. Die Zielorte können punktgenau getroffen werden. Computertomogramme werden verwendet, um mögliche Risiken zu verringern.

Der andere Teilbereich umfasst operative Verfahren. Nicht für jede Verletzung ist eine konservative Methode ausreichend. Bei Verletzungen im Bereich der Schulter, Sprunggelenk, Ellenbodengelenk, Hüfte, Fuß und Knie wird häufig zu operativen Eingriffen geraten. Diese führen zu einer erheblichen Besserung und Steigerung der Lebensqualität. Gängige Maßnahmen sind die Entfernung von geschädigten Sehnenteilen bei chronischen Schmerzen der Achillessehne. Eine endoskopische Dekompression hilft, enge Sehnen unter dem Schulterdach zu behandeln. Ein häufiges Leiden sind sogenannte Kalkschultern. Durch eine arthroskopische Operation wird das Kalkdepot entfernt, dass die Schmerzen der Patienten verursacht.

Zahnarzt wechseln – Das sollte beachtet werden

Für einen Zahnarztwechsel kann es viele Gründe geben. Der Zahnarzt ist aus Altersgründen ausgeschieden, verstorben, in eine andere Stadt gezogen. Es kann aber auch sein, dass der Patient mit den rauen Methoden des Zahnarztes nicht zufrieden war. Solange bei dem jeweiligen Zahnarzt keine neue Behandlung stattgefunden hat, ist der Wechsel zu einem anderen Zahnarzt völlig unproblematisch.

Soll allerdings der Zahnarztwechsel mitten in der Behandlung, zum Beispiel einer Wurzelbehandlung vollzogen werden, gestaltet sich der Wechsel nicht gerade einfach. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob Sie das Vertrauen in den Zahnarzt verloren haben, weil er Ihnen vielleicht eine Wurzel versehentlich angebohrt hat.

Befinden Sie sich gerade mitten in einer Behandlung oder diese gerade beendet wurde, passiert es nicht selten, dass die Krankenkasse einen Wechsel verweigert.

52 % der Patienten mit Zahnproblemen denken an einen Zahnarztwechsel. Gerade im Bereich Zahnersatz, Brücken, Kronen und Implantaten fühlen sich viele Patienten finanziell abkassiert.

Zahnarzt – Nachbesserungspflicht

Was auch immer der Grund sein mag, warum Sie am liebsten sofort den Zahnarzt wechseln möchten, führt kein Weg daran vorbei, dass der Zahnarzt im Bereich Ihrer Behandlung eine Nachbesserungspflicht hat. Sicherlich sind Sie darüber nicht begeistert! Sagen Sie sich aber „Sekt oder Selter“ und wechseln abrupt den Zahnarzt, dann zahlt die Krankenkasse in vielen Fällen nicht für die Behandlung bei einem anderen Zahnarzt. Da die nachträgliche Behandlung bei dem zuvor behandelnden Zahnarzt für die Krankenkasse und dem Patienten kostenfrei geblieben wäre.

Im Zuge der gängigen Rechtsprechung gilt die Kündigung des Vertragsverhältnisses in diesem Fall der Wechsel zu einem anderen Zahnarzt als gerechtfertigt. Zumindest wenn der jetzige Zahnarzt nicht in der Lage war, den oder die Mängel zu beseitigen.

Die Rechtsprechung

Mit dieser Rechtsprechung würdigt die Gesetzgebung das gute Vertrauensverhältnis zwischen dem Patienten und dem Zahnarzt, was besonders für eine Behandlung, die Probleme mit sich führte, unerlässlich ist. Ganz anders gestaltet sich die Situation, wenn der behandelnde Zahnarzt dem Patienten im Gewährleistungsrahmen bei einem vorliegenden Mangel im Bereich Zahnersatz die weitere Behandlung verweigert.

In diesem Fall ist der Wechsel möglich, wenn vorher die Krankenkasse informiert wurde. In den meisten Fällen reagiert die Krankenkasse dann relativ unbürokratisch. In jedem Fall, wenn die Ästhetik des Betroffenen aufgrund eines Mangels stark einschränkt ist. Aber auch wenn der Patient über Schmerzen klagt. Hier ist die Notversorgung eines anderen Zahnarztes wie der Zahnarztpraxis Leverkusen z. B. im Urlaub immer möglich.

Laut einer Umfrage haben 47,1 % schon einmal während einer Zahnbehandlung den Zahnarzt gewechselt. 47,1 haben den Zahnarzt nicht gewechselt und 5,7 % sind der Meinung, dass sie es schon viel früher hätten tun sollen. Weitere 68,2 % haben schon einmal den Zahnarzt normal gewechselt und 31,8 % sind ihrem alten Zahnarzt treu geblieben.

Wenn die Angst des Patienten durch den Warteraum schleicht

Bei einem Angstpatienten wird von der Krankenkasse ohne Weiteres ein Wechsel gestattet. Auch wenn die Angst vor dem Zahnarzt bzw. vor der Behandlung weitverbreitet ist, ist leider noch nicht jeder Zahnarzt darauf eingestellt, dass sie die entsprechenden Patienten auch terapieren können oder wollen. Ein Grund hierfür ist, dass bei vielen Zahnärzten mit Hypnose und Lachgas während der Behandlung gearbeitet wird und nicht jeder Zahnarzt diese Methode in seinem Portfolio anbietet.

Sucht der Angstpatient nach ein paar Jahren seinen alten Zahnarzt auf, wo er zuletzt in Behandlung war, dieser aber nicht auf ängstliche Patienten eingestellt ist, kann der Angstpatient einen anderen Zahnarzt seines Vertrauen aufsuchen, der Angstpatienten behandelt.

Was behandelt ein Heilpraktiker?

Von der Schulmedizin und ihren Verfechtern werden Heilpraktiker oft belächelt. Dabei handelt es sich hierbei um ein Berufsbild, welches regelmäßig auf die jahrhundertelange Erfahrung der Medizin und ihrer Behandlungsansätze zurückgreift. Damit bedienen sie sich regelmäßig mit Naturheilverfahren eben solchen Therapiemethoden, die auch ohne schwere Eingriffe und medikamentöse Behandlung erfolgreich sein können.

Was sind Heilpraktiker?

Der Beruf des Heilpraktikers umfasst diverse medizinische Untersuchungs- und Behandlungsmethoden, die im Gegenteil zur Schulmedizin jedoch stark an die Naturheilkunde und Alternativmedizin angelehnt sind. Die Berufsausübung richtet sich dabei nach dem Heilpraktikergesetz. Außerdem können Heilpraktiker keine Approbation vorweisen und benötigen für die Ausübung ihrer Tätigkeit eine Erlaubnis. Schließlich haben sie auch nicht die gleichen Befugnisse wie Ärzte. So dürfen Heilpraktiker beispielsweise keine Geburtshilfe durchführen, Krankenhauseinweisungen anordnen oder verschreibungspflichtige Medikamente verordnen. Dennoch haben Heilpraktiker umfangreiche Behandlungsmöglichkeiten, mit denen sie Patienten bei vielen Symptomen und Erkrankungen helfen können.

Rechtliche Grenzen der Heilpraktikertätigkeiten

Da sich Heilpraktiker sanften Diagnose- und Behandlungsmethoden bedienen, die oftmals im Einklang mit der Natur stehen, sind sie bei vielen Erkrankungen eine gute erste Wahl, wenn man schwere operative Eingriffe oder Medikamententherapien umgehen möchte.

Dabei behandelt ein Heilpraktiker Hamburg grundsätzlich alle Krankheiten, die auch ein Arzt behandelt – sofern ihm die Behandlung nicht per Gesetz verboten ist. So dürfen Heilpraktiker neben dem Verbot der Geburtshilfe auch keine Schwangerschaftsabbrüche vornehmen oder in der Reproduktionsmedizin tätig werden. Ebenso dürfen sie nach dem Infektionsschutzgesetz keine Erkrankungen wie Botulismus (Lebensmittelvergiftung), Cholera, Masern oder Diphtherie sowie damit Krankheiten, die akut lebensbedrohlich sein können, nicht behandeln.

Welche Krankheiten können Heilpraktiker behandeln?

Darüber hinaus dürfen Heilpraktiker jedoch bei allen anderen Krankheiten tätig werden und dabei selbstverständlich individuell abschätzen, ob ihre Heilmethoden helfen können, oder ob die Schulmedizin hinzugezogen werden sollte. So werden Heilpraktiker regelmäßig bei chronischen Erkrankungen sowie Störungen, die auf den Lebenswandel zurückgeführt werden können, zu Rate gezogen. Dazu zählen zunächst Erkrankungen des Skelettsystems, bei denen Heilpraktiker mit Bewegungstherapie, Wasser,- Licht- oder Kältetherapie helfen können. Derartige Therapien kommen auch bei chronischen Verspannungen, unklaren Rückenschmerzen, oder Skelettverformungen wie Skoliose zur Anwendung.

Darüber hinaus zielt die Arbeit von Heilpraktikern stets darauf ab, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren. Damit können sie auch diverse organische Störungen sowie Autoimmunkrankheiten heilen. Darunter fallen vor allem Allergien mit Heuschnupfen und Asthma, aber auch Morbus Crohn und Zöliakie als Darmerkrankungen, Sarkoidose (Lungenkrankheit), Hashimoto bei Störungen der Schilddrüsenfunktion sowie Schuppenflechte und sogar Multiple Sklerose. Damit können Heilpraktiker eine große Bandbreite von Krankheiten behandeln oder deren Symptome zumindest lindern, ohne dass schwere medikamentöse Therapien eingesetzt werden müssen.

Ein weiteres Behandlungsgebiet sind schließlich Leistungsstörungen oder Erschöpfungszustände, die auf die Lebensführung und damit falsche Ernährungsgewohnheiten, Bewegungsmangel oder beruflichen und familiären Stress zurückgeführt werden können. Hier können Heilpraktiker mit Entspannungstherapien, Ernährungs- und Bewegungstherapie sowie der Ordnungstherapie für eine geregelte Lebensführung helfen.
Schließlich können aber auch Heilpraktiker mit den Naturheilverfahren an Grenzen stoßen – so zum Beispiel bei schweren Krebserkrankungen oder angeborenen Gendefekten. In den meisten anderen Fällen sind sie jedoch eine gute erste Möglichkeit, um Krankheiten zu erkennen und Symptome sanft im Einklang mit der Natur zu lindern.

Gründe für eine Nasen OP – Ästhetik und gesundheitliche Aspekte

Eine Nasenkorrektur wird auch als Rhinoplastik bezeichnet. Es handelt es sich hierbei um einen operativen Eingriff, der für eine optische Veränderung der Nase sorgt. Dieser Eingriff muss immer von einem plastischen Chirurgen durchgeführt werden. Die Korrektur der Nase kann aus den unterschiedlichsten Gründen sinnvoll sein. Eine derartige Nasen OP Berlin ist aus gesundheitlichen und ästhetischen Aspekten möglich.

Was ist eine Nasenkorrektur?

Eine Nasenkorrektur gehört zu den häufigsten schönheitschirurgischen OPs. Viele Menschen wünschen sich eine Verschmälerung oder Verkleinerung der Nase. Aber auch die Korrektur einer Schief- oder Sattelnase sowie eine Verengung der Nasenlöcher ist bei einer ästhetischen Nasenkorrektur möglich. Es gibt aber auch funktionelle Gründe, warum eine Nasenkorrektur notwendig ist. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn die Atmung durch die Nase aufgrund der Form beeinträchtig ist. In vielen Fällen kann die Rhinoplastik Betroffenen weiterhelfen. Nach einer missglückten Voroperation oder Verletzung kann der Chirurg die Nasenform wieder herstellen.

Wie funktioniert eine Nasenkorrektur?

Bevor eine Nasenoperation durchgeführt wird, erfolgt ein ausführliches Beratungsgespräch. Hier werden alle Vorstellungen und Wünsche des Patienten besprochen. Zusätzlich wird die Nase durch den Chirurgen genau untersucht. Hierbei lässt sich genau ermitteln, welches Ergebnis sich durch die OP erzielen lässt. Durch eine Korrektur der Nase muss der Chirurg darauf achten, dass sie keine funktionellen Probleme bereitet. Sie muss nicht nur zum Gesicht passen, sondern auch eine störungsfreie Atmung muss gewährleistet werden. In vielen Fällen ist ein ambulanter Eingriff möglich. Bei einer ästhetischen OP werden kleine Hautschnitte an der Nase vorgenommen. Dadurch lässt sich die Größe und Form des Nasenknorpels und -knochens individuell verändern. Die Formung er Nase erfolgt so lange, bis das gewünschte Ergebnis erreicht wurde. Bei diesem Eingriff kann es auch vorkommen, dass zusätzliches Knorpelmaterial eingefügt werden muss. Dieses Gewebe kann der Chirurg von einer anderen Körperstelle entnehmen. Danach wird es in die gewünschte Form gebracht und mit feinen Nähten an der benötigten Stelle in der Nase befestigt. Am besten geeignet ist das Knorpelgewebe einer Ohrmuschel, Rippe oder der Nasenscheidenwand. Wenn die formende Arbeit vom Chirurgen abgeschlossen wurde, werden die Schleimhäute wieder angelegt und mit selbstauflösenden feinen Fäden vernäht.

Vorteile der rekonstruktiven Chirurgie

In der heutigen Zeit ist es möglich, dass eine rekonstruktive Nasenchirurgie mithilfe einer Lappentransplantation oder einer Spalthaut durchgeführt. Es handelt sich hierbei immer um die körpereigene Haut. Dem Patienten wird diese Haut an einer anderen Körperstelle entnommen. Die Haut wird für die Deckung des Nasendefektes eingesetzt. Ein großer Vorteil zwischen einer Nasen-OP, die aus ästhetischen oder medizinischen Gründen durchgeführt wird, ist die Übernahme der Kosten. Bei einer medizinischen Nasenkorrektur werden die Kosten zum größten Teil von der Krankenkasse übernommen. Anders sieht es bei einer Operation aus rein ästhetischen Gründen aus. Diese Kosten müssen aus der eigenen Tasche gezahlt werden. Für eine Nasenkorrektur ist nicht immer eine OP notwendig. In einigen Fällen kann sie auch mit Hyaluronsäure in Form gebracht werden. Dieses Füllmittel wird auch als Anti-Falten-Mittel eingesetzt.

Länger nicht beim Zahnarzt gewesen? Darum ist regelmäßige Kontrolle so wichtig

Ein Termin beim Zahnarzt löst bei den meisten Menschen mulmige Gefühle aus. Folglich ist es nur natürlich, dass viele den Gang zum Zahnarzt meiden – dabei sind regelmäßige Zahnkontrollen wichtig und können wirklich schmerzhafte Behandlungen damit oft vorgebeugt werden.

Darum ist der regemäßige Zahnarztbesuch so wichtig

Schöne, weiße Zähne hat jeder gern – dennoch sollte nicht nur auf äußere Erscheinungsbild der Zähne, sondern vielmehr auch auf die Zahngesundheit selbst geachtet werden. Diese lässt sich am besten mit regelmäßigen Kontrollen beim Zahnarzt sicher stellen. Dieser untersucht die Zähne vor allem auf Löcher und Anzeichen für Karies. So können nicht behandelte Löcher in den Zähnen zu Schmerzen, vor allem aber auch zu Entzündungen des betroffenen Zahnes und der Zahnwurzel führen. Eine solche zu behandeln ist schließlich besonders schmerzhaft und kann sogar zum Verlust des Zahns führen. Genauso verhält es sich mit Karies. Diese früher als ‚Zahnfäule‘ bezeichnete Krankheit entsteht dann, wenn sich Bakterien auf den Zähnen anlagern. Dies führt zur Zerstörung des Zahnhartgewebes, was auf Dauer ebenso einen Zahnverlust zur Folge haben kann. Karies kann der Zahnarzt meist bereits an deutlichen Zahnverfärbungen erkennen – durch regelmäßige Kontrollen lassen sich hier zumeist schwere Verläufe vermeiden.

Regelmäßige Zahnkontrollen sind jedoch nicht nur wichtig, um bestimmte Krankheiten der Zähne vorzubeugen. Vielmehr kann der Zahnarzt bei seinen Kontrollen auch Zahnstein sowie unschöne Verfärbungen entfernen, die sich vor allem bei Zahnfehlstellungen oftmals in den Zahnzwischenräumen bilden.

Vor allem bei Kindern und Heranwachsenden kann der Zahnarzt schließlich auch Zahnfehlstellungen – die mitunter zu dauerhaften Kieferproblemen führen können – erkennen und entsprechende Überweisungen zu einem Kieferorthopäden vorbereiten.

Wie oft sollte man seine Zähne beim Zahnarzt kontrollieren lassen?

Als Faustregel gilt entsprechend der Empfehlung der Krankenkassen, dass man sich mit grundsätzlich gesunden Zähnen ein Mal pro Jahr beim Zahnarzt vorstellen sollte. Wer jedoch häufig mit Löchern, ohnehin schlechten Zahnzuständen oder gar regelmäßigen Schmerzen zu kämpfen hat, sollte den Zahnarzt häufiger im Jahr aufsuchen und seine Zahngesundheit prüfen lassen. Wer noch keinen Zahnarzt hat oder über einen Wechsel nachdenkt kann beispielsweise seinen Zahnarzt in Wien online finden.

Gesunde Zähne – gesundes Immunsystem

Der Mund und die Zähne werden oftmals auch als ‚Tor‘ zum Inneren des Körpers bezeichnet. Zudem sind die Zähne durch die Blut- und Nervenbahnen mit dem gesamten Organismus verbunden. Weisen die Zähne also Defekte auf oder sind sie entzündet und krank, wirkt sich das durch den Eintritt von Viren und Bakterien auch auf das gesamte Immunsystem aus. Daher riskiert man mit dem Vermeiden des Zahnarztbesuches nicht nur seine Zahngesundheit, sondern auch die gesamte Gesundheit seines Körpers.

Durch regelmäßige Zahnkontrollen schweren Erkrankungen vorbeugen
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass man mit regelmäßigen Zahnarztbesuchen Zahnerkrankungen sowie anderen Erkrankungen des Körpers vorbeugen kann. So sind einfache Kontrollen der Zähne meist mit einem nur kurzen Zeitaufwand und keinen Schmerzen verbunden – vermeidet man die Kontrollen jedoch, riskiert man nicht selten weitaus unangenehmere Zahnarzttermine.

Wofür dient die Physiotherapie?

Die Physiotherapie ist ein fester Bestandteil im Gesundheitswesen. Sie ist essentiell für den Körper und die Physiotherapeuten arbeiten eng mit Krankenhäusern und Allgemeinarztpraxen zusammen. Weiterhin schicken auch Orthopäden ihre Patienten oftmals zur Physiotherapie. Es kann verschiedene Gründe haben, weshalb die Therapie empfohlen wird, manchmal dient sie zur Vorbeugung und in anderen Fällen liegt leider schon ein schwererer, körperlicher Schaden vor, der durch die Physiotherapie verbessert werden soll.

Warum lohnt sich der Gang zum Physiotherapeuten?

Wenn es altersbedingte Leiden sind, ist es ratsam die Therapie fortlaufend zu führen, um die Muskeln und Gelenke zu fördern und die Beweglichkeit zu verbessern. Unabhängig vom Alter kann es jeden treffen, vor allem berufsbedingt können körperliche Verschleißerscheinungen oder Verspannungen junge Menschen treffen. Oder aufgrund eines Unfalls kann es erforderlich sein, dass eine Therapie langsam die Einschränkungen wieder in die Normalität kehrt. Zugegeben, es ist nicht mit einer Therapiestunde getan, der Arzt verschreibt meist 10 Stunden. Danach wird geprüft, ob weitere Rezepte für die Therapie notwendig sind. Bei schwerwiegenderen, körperlichen Problemen wird so ein Rezept immer wieder neu ausgestellt und es beginnen neue 10 Stunden. In schweren Fällen wird auch ein Dauerrezept ausgestellt. Es gibt Krankheiten, wie zum Beispiel Fibromyalgie oder Multiple Sklerose, bei denen Körperschmerzen zum Krankheitsbild dazugehören. Hier muss man rechtzeitig entgegenwirken und alles unternehmen, um eine Verschlechterung des Zustandes zu vermeiden. Die Physiotherapie wird in solchen Fällen auch zur Vorbeugung eingesetzt. Es reicht oft aus, einmal in der Woche zur Therapie zu gehen, in heftigeren Fällen findet die Therapie bis zu 5 Mal pro Woche statt.

Nachhaltige Hilfe

Der oder die Physiotherapeut/in kann dem Patienten wertvolle Tipps geben. In erster Linie führt er die Übungen durch und hat auch allerlei Equipment in seiner Praxis für Physiotherapie in Lüneburg. Trampolin, Bänder, Matten, Geräte zur Muskelentspannung u. v. m. Es geht darum auf sanfte Art und Weise Linderung der Beschwerden zu bewirken. Es ist sehr erwünscht, die gelernten Übungen zu Hause weiter auszuführen, um seinem Körper etwas Gutes zu tun. Sie werden in der Physiotherapie sehr viel lernen und sich diese Tipps mit nehmen. Bewegung tut gut und das sollte man auch zu Hause beherzigen. Spazieren gehen, Walken, Dehnungsübungen, Fitness wirken sich positiv auf Körper und Geist aus.

Was genau macht ein Heilpraktiker?

Trotz modernster Behandlungsmethoden und Diagnosetechnologien trauen viele Menschen der heutigen Schulmedizin nicht. Sie suchen vielmehr die Hilfe von Heilpraktikern. Doch was versteht man unter dem Berufsbild und was genau macht ein Heilpraktiker?

Der Heilpraktiker im Vergleich zum Arzt

Im Gegensatz zu den klassichen Ärzten, die ihre Zulassung entsprechend eines Hochschulstudiums bekommen, benötigen Heilpraktiker kein solches Studium. Sie brauchen zwar eine staatliche Erlaubnis, aber keine Approbation, also Genehmigung, zur Berufsausübung. Dies unterscheidet sie maßgeblich von Ärzten oder Psychotherapeuten. Zudem gibt es für die Ausbildung als Heilpraktiker keine strikten Vorschriften – so existieren verschiedene Ausbildungsmodelle wie etwa auch Online-Kurse. Darüber hinaus dürfen Heilpraktiker, die grundsätzlich dem Heilpraktikergesetz unterfallen, auch keine verschreibungspflichtigen Medikamente ausstellen oder Geburtshilfe betreiben – dies bleibt Ärzten vorbehalten. Sie arbeiten schließlich eigenverantwortlich und üben einen freien Beruf im Sinne des Einkommenssteuergesetzes aus.
Aber was genau macht ein Heilpraktiker Filderstadt, wenn er kein Arzt im herkömmlichen Sinne ist?

Was genau macht ein Heilpraktiker?

Das Ziel von Heilpraktikern ist das Selbe, wie das eines Arztes – so arbeiten auch Heilpraktiker mit dem Ziel, Krankheiten zu erkennen und zu behandeln. Dabei beruht die Arbeit von Heilpraktikern jedoch auf der Naturheilkunde. Außerdem haben Heilpraktiker stets einen ganzheitlichen Ansatz, weshalb sie bei ihren Diagnose- und Behandlungsmethoden den Gesundheitszustand des gesamten Körpers im Blick haben.
Die Frage, was ein Heilpraktiker genau macht, lässt sich daher ganz einfach beantworten: ein Heilpraktiker diagnostiziert und behandelt Krankheiten – jedoch auf sanfte Weise und ohne schuldmedizinische Methoden, wie beispielsweise einer Medikamententherapie. Vielmehr berufen sich Heilpraktiker stets naturheilkundliche Behandlungsansätze. Dazu gehören zum Beispiel die Bewegungstherapie, die Homöopathie, die Phytotherapie, bei der Pflanzenwirkstoffe zum Einsatz kommen, die Hydrotherapie – die sogenannte ‚Wassertherapie‘ – oder die Ernährungstherapie (‚Diätetik‘). Mit derartigen Naturheilverfahren versuchen Heilpraktiker vor allem, die Selbstheilungskräfte des Körpers anzuregen und zu unterstützen, um starke Medikamentengaben oder Operationen zu vermeiden.
Wer also die Hilfe eine Heilpraktikers sucht, kann sicher sein, dass er die Praxis nicht mit einem Stapel voller Rezepte verlässt. Vielmehr wird man vom Heilpraktiker ausreichend Anweisungen für eine gesunde Lebens- und Ernährungsweise bekommen sowie die Empfehlung zu bestimmten Naturheilverfahren, welche ein Heilpraktiker regelmäßig selbst durchführt.

Heilpraktiker als Alternative zur Schulmedizin?

Die Entscheidung zwischen Schulmedizin und Heilpraktiker bleibt jedem selbst überlassen. Vor allem bei unklaren Symptomen oder leichten Krankheitsverläufen kann ein Heilpraktier jedoch eine gute erste Wahl sein, um die Selbstheilungskräfte des Körpers anzuregen, ohne sofort starke Medikamente einzunehmen oder einen Operationsmarathon zu starten.

Entspannen mit Hilfe einer Thaimassage

Die thailändische Massage wird häufig mit einer Erotikmassage verwechselt. Dabei hat die Kunst der Thaimassage Berlin nichts Erotisches. Die Massagetechniken unterscheiden sich deutlich von einer herkömmlichen Wellnessmassage. Die Bewegungen während der Massage, bei dem der gesamte Körper mitarbeitet, ähneln eher einem Yogatraining. Sie hilft, sich vollkommen zu entspannen und Blockaden im Körper zu lösen.

Wesentliche Merkmale der Thaimassage

Thaimasseure nutzen nicht nur ihre Hände für die Massagetechniken. Es ist üblich, seine Handballen ebenso einzusetzen wie die Ellbogen und Füße. Ein weiteres Element ist das Gewicht des Masseurs, mit dem Druck auf bestimmte Punkte im Körper ausgeübt wird. Das hilft unter anderem dabei, dass sich Verspannungen in der Muskulatur lösen und sie ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird.

In der ayurvedischen Lehre, die Teil der Thaimassage ist, gehen Lehrende davon aus, dass im Körper Energieströme enthalten sind. Diese kreuzen sich und die sind unter dem Namen Marmapunkte bekannt. Richtig massiert sorgen die für eine Anregung der Blutzirkulation. Im Zusammenhang mit der Massage der Maarmapunkte werden verschiedene Gliedmaßen des behandelnden Körpers gedehnt und gedreht. Dazu nimmt der Behandelte Positionen ähnlich wie beim Yoga ein, um den Körper zu entspannen.

Wissenschaftliche Erkenntnisse

Wissenschaftler weltweit beschäftigen sich mit der Thaimassage und prüfen, inwieweit diese sich positiv auf die Gesundheit eines Menschen auswirkt. Selbst Schulmediziner sehen die Thaimassage als ein sehr wirkungsvolles Konzept zur Unterstützung einer Behandlung. Bisher konnten sie herausfinden, dass die Massage aus Thailand dabei hilft, Muskelverkrampfungen zu lösen. Des Weiteren hilft die richtige Anwendung der Thaimassage Schmerzen zu lindern.

Das können sowohl Kopf-, Rücken- aber auch Magenschmerzen sein. Menschen, die sehr sensibel mit dem Magen auf Ereignisse reagieren, können durch eine Thaimassage den Zustand ausbalancieren. Ziel bei der Thaimassage ist es, die Organe und das Gehirn zu stärken, dass dieses nicht jede belastbare Information an bestimmte Organe im Körper weiterleitet. Letztlich sind Magenschmerzen aufgrund eines außerordentlichen Ereignisses eine Reaktion des Gehirns. Im Magen steigt der Säurespiegel binnen Sekunden an. Das führt zu Krämpfen und Schmerzen und zu einer flüssigen Ausscheidung über den Darm.

Stress lagert als Hormon im Blut. Um die Stresshormone im Blut zu senken, hilft die Thaimassage. Personen, die beruflich und/oder privat häufig gestresst sind, benötigen keine Psychopharmaka, sofern keine eindeutige psychische Erkrankung vorliegt, sondern eine Entspannungskur. Die Thaimassage ist dafür laut verschiedenen Studien in Oxford geeignet.

Immer wieder berichten Personen, die eine Thaimassage genossen haben, dass es den Stoffwechsel anregt. Die Thaimassage eigne sich als Unterstützung bei der Diätumstellung.

Professionelle Thaimasseure finden

Nicht jeder Masseur eignet sich für eine Thaimassage. Es gibt zu viele Unterschiede zu anderen Massagetechniken, dass es wichtig ist, dass die Masseure zertifiziert sind. Interessenten sollten sich vor der ersten Behandlung das Zertifikat zeigen lassen. Masseure, die eine hochwertig gelehrt wurden, haben Thaimassage-Schulen in Bangkok besucht und dort ihre Ausbildung abgeschlossen.

Bei der Thaimassage handelt es sich um einen engen Körperkontakt. Hygiene ist ebenso wichtig wie die nötige Distanz zwischen den Personen, wie bereits erwähnt, hat die Thaimassage nichts mit einer erotischen Massage zu tun.

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