Sanitätshaus: Welche Produkte bietet es an?

Alle Versicherten haben grundsätzlich einen Anspruch auf eine angemessene medizinische Versorgung mit Hilfe entsprechender medizinischer Produkte wie Hör- oder Gehhilfen, orthopädischen Hilfsmitteln oder Körperersatzstücken. Wenn diese maßgeblich zum Erfolg der Krankenbehandlung beitragen, die Erfolgschancen erhöhen, oder einer drohenden Behinderung vorbeugen, dann werden diese Produkte von der Krankenkasse übernommen. Der Erwerb solcher medizinischer Produkte, die Einstellung der Hilfsmittel sowie eine professionelle Beratung erfolgt dann in den sogenannten Sanitätshäusern. Sanitätshäuser haben ein breitgefächertes Angebot an Geräten und Hilfsmittel, die den Patienten von ihren Ärzten verschrieben werden.

Was ist ein Sanitätshaus?

In einem Sanitätshaus München finden Sie alle Produkte, die zur Wiederherstellung oder zum Erhalt der Gesundheit eingesetzt werden können. Dabei finden Sie dort nicht nur eine große Produktvielfalt, sondern werden Sie persönlich vor Ort individuell beraten. Dabei ist das Sanitätshaus ein Dienstleistungsunternehmen in der Gesundheitsbranche, werden allerdings als Synonym für Reha-Zentren, Orthopädie- oder auch Gesundheitshäuser verwendet. Sie stellen die Verbindung zwischen Arzt, Patient und Krankenkasse dar. Dabei haben sich Sanitätshäuser auf die Versorgung von Patienten mit Hilfe geeigneter Hilfsmittel und Verbrauchsmaterial spezialisiert. Im Vorfeld werden vom Arzt entsprechend der jeweiligen Diagnose bestimmte Pflegemittel verordnet, die dann im Sanitätshaus erhältlich sind.

Sanitätshaus: Welche Produkte bietet es an?

In der Regel haben sich viele Sanitätshäuser bereits auf einzelne Hilfsmittelgruppen spezialisiert. Allerdings haben viele Sanitätshäuser auch ein breit gefächertes Produkt-Sortiment aus allen möglichen medizinischen Bereichen und für jedes Anliegen.

Produkte und Hilfsmittel

Generell sind in Sanitätshäusern neben individuellen Anfertigungen wie Prothesen, Orthesen oder Gehhilfen auch weitere sanitäre Hilfsmittel zu finden, wie zum Beispiel Blutdruckmessgeräte, Bandagen, Verbandszeug, Toilettenstühle oder Kompressionsstrümpfe, aber auch Inkontinenzartikel für Senioren. Besonders Pflegebedürftige haben hier eine große Auswahl an medizinischen Hilfsmitteln und Produkten, wie Essschürzen, Duschhocker und Hilfen beim Greifen oder Anziehen. Aber auch Sport-, Fitness- sowie Wellnessartikel sind sehr gefragt, wie Gymnastikmatten, Pulsmessuhren, Maniküreartikel oder Luftreiniger.

Der Vorteil: Im Sanitätshaus können größere Hilfsmittel wie Rollstühle, die zum Beispiel nur über einen festgelegten Zeitraum benötigt werden, gemietet werden. Das heißt, diese Produkte gehören weiterhin der Krankenkasse, sodass Pflichten und Risiken auch weiterhin bei der Kasse bleiben. Das bedeutet, Kosten für die Wartung, Instandhaltung und die technischen Kontrolle werden von Krankenkassen übernommen. Zudem übernehmen sie auch die Stromkosten für O2-Konzentratoren oder E-Rollstühle. Hier wird nur eine monatliche Pauschale in Höhe von 5 Euro fällig. Wenn ein Hilfsmittel nicht mehr gebraucht wird, wird es dann zurückgegeben.

Weitere Dienstleistungen vom Sanitätshaus

Ein großer Vorteil von Sanitätshäusern ist die Lieferung, Abholung und Wartung von größeren, mechanischen oder elektrischen Hilfsmitteln wie Duschhilfen oder Pflegebetten. Zudem können Bestellungen online aufgegeben werden, um sie nach Hause liefern zu lassen. Dadurch wird auch Menschen geholfen, die in ihrer Mobilität stark eingeschränkt sind.

Voraussetzungen für die Kostenübernahme

Damit die Kosten für die Hilfsmittel und Produkte aus dem Sanitätshaus auch von der Krankenkasse übernommen werden, sollten sie geeignet und erforderlich sein. Das heißt, sie müssen bei der Krankenbehandlung eine wesentliche Hilfe sein, einer drohenden Behinderung effektiv vorbeugen oder eine bereits bestehende Behinderung ausgleichen. Die gesetzlichen Krankenversicherungen veröffentlich stets ein aktualisiertes Hilfsmittelverzeichnis mit einer Produktliste, die von Kranken- und Pflegekassen finanziert werden. Allerdings sind dort nicht alle medizinischen Hilfsmittel zu finden, da viele verordnungsfähig sind und daher nicht erwähnt werden müssen.

Hinweis: Es ist empfehlenswert ein Sanitätshaus auszuwählen, welches auch Vertragspartner der eigenen Krankenkasse ist. Ansonsten kann es passieren, dass Sie mit Mehrkosten rechnen müssen. Alle nötigen Informationen hierzu erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse.

Osteopathie: Funktionsweise und Anwendungsmöglichkeiten

In Deutschland ist die Osteopathie eine relativ junge Behandlungsmethode, obwohl sie schon vor mehr als 140 Jahren vom amerikanischen Arzt Dr. Andrew Taylor Still entwickelt wurde. Inzwischen war nahezu jeder fünfte Bundesbürger über 14 Jahre in Deutschland bei einem Osteopathen wie Osteopathie in München – OsteopathieWerkstatt und viele gesetzliche Krankenkassen erstatten mittlerweile anteilig osteopathische Behandlungen. Was macht die Osteopathie für viele Menschen als Heilungsmethode so attraktiv? Wie funktioniert sie und bei welchen Beschwerden kann sie angewendet werden?

Funktionsweise der Osteopathie

Die Osteopathie zählt zu den manuellen Therapieformen. Die Diagnostik und Behandlung erfolgen also ausschließlich mit den Händen. Der Grundgedanke der Osteopathie ist, dass der Körper aus verschiedenen Strukturen besteht und jede Struktur seine eigene Aufgabe hat. Während zum Beispiel Knochen dem Körper stabilen Halt geben, sorgen Muskeln für die Beweglichkeit. Ist einer dieser Strukturen in ihrer Funktion eingeschränkt, betrachtet der Osteopath nicht nur diese eine, sondern ganzheitlich alle Strukturen, denn für ihn sind sie alle miteinander verbunden. Körper, Geist und Seele bilden eine Einheit und schwingen im Gleichgewicht.

Faszien

Wichtig für das Aufspüren und Therapieren von Ungleichgewichten dieser Strukturen sind in der Osteopathie die Faszien. Sie sind für Osteopathen Dreh- und Angelpunkt in der manuellen Therapie. Faszien umhüllen, schützen und verbinden Strukturen des Bewegungsapparates und der Organe. Durch Überlastung, Fehlhaltung oder nach einem Unfall können sie verkleben. Die Strukturen geraten dadurch ins Ungleichgewicht und können Beschwerden verursachen. Diese reichen von Haltungsstörungen, Rücken- und Kopfschmerzen über Verdauungsbeschwerden bis hin zu psychosomatischen Störungen.

Selbstheilungskräfte aktivieren

Neben der manuellen Behandlung der Faszien ist die Aktivierung der Selbstheilungskräfte des Menschen ein weiterer wichtiger Kernpunkt in der Osteopathie. Der menschliche Körper ist täglich Bakterien, Viren und anderen Keimen ausgesetzt. Außerdem werden giftige Stoffe über die Ausscheidungsorgane abtransportiert und kleine Verletzungen im Körper repariert. Für einen gesunden Körper sind diese Aufgaben kein Problem; seine Strukturen befinden sich im Gleichgewicht und die Selbstheilungskräfte funktionieren gut. Ist eine Funktion des Körpers eingeschränkt, wird die Fähigkeit zur Selbstheilung verringert. Durch die osteopathische Behandlung werden diese Selbstheilungskräfte wieder aktiviert; Körper, Geist und Seele sind wieder im Gleichgewicht.

Anwendungsmöglichkeiten

Die Osteopathie kann überall dort eingesetzt werden, wo es zu funktionellen Einschränkungen kommt, und wird grundsätzlich in drei Therapieformen unterschieden: die parietale Osteopathie, die sich mit den Einschränkungen des Bewegungsapparats befasst, die viszerale Osteopathie, welche die inneren Organe betrachtet und die craniosakrale Osteopathie, die sich mit den Atembewegungen des Schädelknochens beschäftigt.
Ausgehend von den Faszien arbeitet sich der Osteopath manuell von Struktur zu Struktur und versucht so, Einschränkungen aufzuspüren, Blockaden zu lösen und damit die Selbstheilungskräfte zu reaktivieren.
Angewendet wird die Osteopathie neben Beschwerden des Bewegungsapparates auch bei Schwindel, Tinnitus, Kopfschmerzen und Migräne. Durch die Betrachtung der inneren Organe können auch Beschwerden des Verdauungstraktes, wie Verstopfung, Reizdarmsyndrom und Divertikel behandelt werden. Daneben lassen sich psychosomatische Erkrankungen und Verzögerungen der Entwicklung bei Kindern mit Hilfe der Osteopathie gut behandeln.

Akute Notfallbehandlungen und schwerwiegende Erkrankungen schließen eine alleinige osteopathische Behandlung aus. Hier kann sie aber begleitend eingesetzt werden.

Laufanalyse: Welchen Zweck erfüllt diese?

Die Durchführung einer Laufanalyse kann Aufschluss über die physische und physiologische Gesundheit einer Person sowie über die Qualität ihres Laufprogramms geben. Um genaue Ergebnisse zu erzielen, sollte eine Analyse von einem qualifizierten Fachmann wie Seeßle Laufanalyse in München durchgeführt werden, der sich mit dem Laufsport auskennt. Mehr zum Thema erfahren Sie in diesem Beitrag.

Zweck der Laufanalyse

Der Zweck der Laufanalyse für Sportler ist es, ihr Leistungsniveau zu bestimmen, eventuelle biomechanische Probleme zu identifizieren, die zu ineffizientem Laufen führen und spezifische Übungen zur Verbesserung ihrer Lauftechnik zu empfehlen. Bei der Analyse werden Faktoren wie Schrittlänge und -frequenz, Beckenneigung und -ausrichtung sowie Muskelaktivierung berücksichtigt.

Arten der Laufanalyse

Es gibt verschiedene Arten der Laufanalyse, die Athleten nutzen, um ihre Leistung zu verbessern: Videoanalyse, vertikale Schwingungsanalyse, Bodenkontaktzeitanalyse und die Analyse des Fußauftretens. Die Videoanalyse ermöglicht es Läufern zu sehen, wie sie laufen und Korrekturen vorzunehmen. Die vertikale Schwingungsanalyse misst, wie viel Auf- und Abwärtsbewegung ein Läufer beim Laufen hat und die Bodenkontaktzeitanalyse misst, wie lange der Fuß eines Läufers mit dem Boden in Kontakt ist. Während die Analyse des Fußauftretens dabei hilft festzustellen, wie ein Sportler auf seinen Füßen landet.

Durchführung der Laufanalyse

Eine Laufanalyse ist eine Möglichkeit, die Laufform eines Sportlers zu beurteilen und Bereiche zu identifizieren, die möglicherweise verbessert werden müssen. Die Analyse beginnt damit, dass der Sportler auf einem Laufband bei gleichbleibender Geschwindigkeit läuft, wobei dieser von vorne und von der Seite gefilmt wird. Anschließend wird das Video des Laufs analysiert, um nach bestimmten biomechanischen Fehlern zu suchen. Zu den häufigsten Fehlern, die identifiziert werden können, gehören übermäßige Armbewegungen, eine schlechte Körperhaltung und eine falsche Fußstellung. Sobald diese Fehler identifiziert wurden, kann der Sportler Übungen erhalten, die ihm helfen, sie zu korrigieren.

Dauer der Laufanalyse

Die Dauer der Analyse für Sportler bezieht sich auf die Zeit, die für die Durchführung der Bewertung benötigt wird. Die benötigte Zeit kann je nach Laufhistorie, aktuellem Fitnesslevel und Erfahrung mit Testprotokollen variieren. Im Allgemeinen dauert die Durchführung einer umfassenden Analyse zwischen 30 und 60 Minuten.

Vorteile der Laufanalyse

Sie bietet eine Reihe von Vorteilen für Sportler. Erstens kann sie dabei helfen, Bewegungsdefizite oder Asymmetrien zu erkennen, die möglicherweise Schmerzen verursachen oder die Leistung einschränken. Wenn diese Probleme angegangen werden, können Sportler oft ihre Effizienz verbessern und ihr Verletzungsrisiko verringern. Sie kann auch dabei helfen, Bereiche zu identifizieren, in denen ein Sportler seine Geschwindigkeit, Kraft oder Ausdauer verbessern muss. Indem sie diese spezifischen Schwächen gezielt angehen, können Sportler effektiver trainieren und bessere Ergebnisse erzielen.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Laufanalyse ein wichtiges Instrument ist, das Sportlern helfen kann, ihre Leistung zu verbessern. Wenn Sie verstehen, wie sich Ihr Körper beim Laufen bewegt, können Sie Bereiche identifizieren, in denen Sie Änderungen vornehmen müssen, um Ihre Laufform und Geschwindigkeit zu verbessern. Wenn Sie daran interessiert sind, Ihre Laufleistung zu verbessern, sollten Sie unbedingt mit einem Fachmann sprechen, der Ihnen helfen kann, das Beste aus Ihrer Laufanalyse herauszuholen.

Lebensmittelqualität und Auswirkungen auf die Gesundheit: Feinkost- und Gourmetprodukte im Trend

Dass Lebensmittel gesund und von biologisch einwandfreier Qualität sind, ist heute für viel mehr Menschen wichtig als noch vor 20 und mehr Jahren. Inzwischen weiß man sogar, dass mit den richtigen Lebensmitteln Krankheiten geheilt werden können. Die Ernährungs-Docs zeigen in regelmäßigen Abständen, wie ganz verschiedene Krankheitsbilder durch eine von Experten abgestimmte Diät positiv gegen Krankheitsschübe wirken kann. Am besten ist es natürlich, wenn man sich gesund und ausgewogen ernährt, ehe eine Krankheit einen dazu zwingt. Eine hohe Lebensmittelqualität ist damit eine vorbeugende Maßnahme gegen Erkrankungen wie Bluthochdruck, Adipositas und Diabetes. Mit einer gesunden Ernährung kann man nur gewinnen und verzichten muss man dabei auf kaum etwas, denn gesund kochen, zubereiten und essen macht einfach Spass und erhöht das körperliche Wohlbefinden und damit die Lebensqualität.

Gesunde Ernährung muss nicht teuer sein

Die Ernährung Feinkost und Gourmetprodukte von Geschmackvoll mag ein Luxus sein, aber gesund und gut ernähren kann man sich durchaus auch mit einem schmaleren Geldbeutel. Dass der Trend und die Nachfrage nach teuren und edlen Lebensmitteln besteht ist der Tatsache geschuldet, dass sich eben viele Menschen in Deutschland einen solchen Luxus leisten können. Natürlich ist der Kauf von nachhaltigen, regionalen und biologisch einwandfreien Lebensmitteln gut, weil damit auch die regionale Wirtschaft und kleinere Erzeuger unterstützt werden. Aber es geht natürlich auch eine Nummer kleiner und der Tisch kann trotzdem schmackhaft und gesund gedeckt sein. Eine Gemüsekiste im Abo von einer Genossenschaft kostet nicht die Welt und auch beim Einkaufen kann man allerhand sparen, wenn man sich mit der Materie befasst. Selbst Discounter bieten inzwischen regionales Obst und Gemüse an und geben sonst hochpreisige Produkte für die Hälfte oder mit reichlich Rabatt ab, wenn das Verfallsdatum nicht mehr weit ist oder das Sortiment wechselt. Dabei sind diese reduzierten Lebensmittel noch vollkommen in Ordnung.

Markenprodukte müssen nicht sein

Auch Markenprodukte müssen nicht sein. Nudeln oder Reis einer bekannten Marke sind in der Regel keinen Deut besser als No-Name-Produkte. Fertiggerichte sind auch nicht ganz billig und meist noch dazu ungesund. Besser ist es, sich die einzelnen Zutaten zu kaufen und einen Salat frisch anzurichten oder ein Gericht frisch zu kochen. Dann weiß man wenigstens, was darin ist und verzehrt keine ungesunden Zusatzstoffe, auf die gerade große und namhafte Lebensmittelkonzerne bis heute nicht verzichten. Auch Müslimischungen sind oftmals keine gesunden Lebensmittel, kosten aber nicht wenig. Eine Tüte Haferflocken hingegen ist pur und unverfälscht, kostet ein paar Cent und auch Körnermischungen und frisches Obst sind erschwinglich. Selbst zubereiten ist einfach alles und an Festtagen kann man aus einem ganzen Bio-Huhn oder einem Fisch aus regionalen Gewässern ein köstliches Mahl zaubern. Ansonsten sollte gerade Fleisch nicht täglich auf dem Speiseplan stehen und darf, wenn es einmal sein muss, ruhig etwas teurer und vom Fachhändler, Bauernhof oder aus dem Bioladen sein.

Auch die Natur kann den Tisch decken

Auch die Natur kann den Tisch decken, wenn auch nicht ganz. Aber die Beschäftigung mit Wildkräutern, Pilzen, wilden Gemüsesorten und Beeren lohnt sich immer und beschert uns so manches delikate und außergewöhnliche Mahl. Ein Gericht aus frischen und selbst gesammelten Waldpilzen ist um vieles köstlicher als eines aus teuren Steinpilzen vom Wochenmarkt. Natürlich können wir unseren Speiseplan auch mit selbst angebauten Früchten und Kräutern aufpeppen und gesünder machen. Obst und Gemüse kann durchaus auf dem Balkon gezogen werden und Kräuter und Sprossen gedeihen auf jeder Fensterbank. Ein jedes gesundes und mit Liebe zubereitete Gericht ist ein Gourmetessen und ein selbst gebackenes Brot steht dem Brot vom Bäcker in nichts nach, im Gegenteil. Hochwertige Feinkost- und Gourmetprodukte sind in der Regel unverfälscht und wenn man es sich leisten kann, sind solche Delikatessen zuweilen bestimmte eine Bereicherung für eine gesunde und ausgewogene Ernährung.

CMD Therapie: Ursachen, Kosten und Ablauf

Das craniomandibuläre System (CMS) besteht aus den Zähnen, Kiefer- und Gesichtsknochen, Kiefergelenken (TMG) und ihren strukturellen Elementen wie Kaumuskulatur, Bändern sowie der Zunge. Diese Strukturen werden auch als Kauapparat oder Kausystem bezeichnet.
Physiologische Funktionen der Kiefergelenke sind die Bewegungen des Unterkieferknochens nach vorne, hinten, oben, unten und zur Seite – das Kauen. Diese Aktivitäten werden Tausende Male am Tag ausgeführt, wenn wir essen, beißen, kauen, schlucken, gähnen, sprechen oder Emotionen ausdrücken.Früher oder später haben 20-40% der Bevölkerung im Alter zwischen 20-40 Jahren Symptome einer Dysfunktion des Kausystems. Kraniomandibuläre Dysfunktionen (CMD) treten auf, wenn mindestens ein Element des massatorischen Systems beeinträchtigt ist.

CMD Therapie – Untersuchung und Behandlungsmethoden

Die Untersuchung des Patienten bei einem Spezialisten wie https://cmd-zahnarzt-berlin.de/ erfolgt ausgehend von Anamnese, klinischer Funktionsanalyse und Palpation. Die Funktionsanalyse ist Teil der CMD-Diagnostik. Verschiedene Fehlstellungen, die Kaumuskulatur, die Bissstellung und die Kiefergelenke werden vom Zahnarzt analysiert und auf kleinste Veränderungen und Funktionsstörungen untersucht. Die anschließende CMD-Therapie basiert auf der Funktionsanalyse. Um effizient arbeiten zu können, wird größtes Augenmerk auf die effektive, koordinierte und ganzheitliche Arbeit des gesamten Ärzteteams gelegt: Physiotherapeuten, Zahnärzte, Psychologen und natürlich der Patient selbst. Die Hauptaufgabe des medizinischen Teams besteht darin, die zentrische Kieferrelation wiederherzustellen, indem die wahre Ursache der Fehlfunktion des Patienten gefunden wird.
Die Schmerzen werden reduziert und der Bewegungsumfang im Kiefergelenk verbessert. Die Hauptaufgabe des Behandlungsprozesses besteht darin, die physiologischen Bewegungsmuster, das Profil und die Körperhaltung sowie das Gleichgewicht der Faszien und des Muskelgewebes durch die Entspannung überspannter Muskeln und die Kräftigung der schwachen Muskeln wiederherzustellen.

CMD und Kopfschmerzen – was ist der Zusammenhang?

Bei CMD-Erkrankten sind Kopfschmerzen oft das Hauptsymptom. Es ist der sogenannte Spannungskopfschmerz, der am Hinterkopf beginnt und in den Schulter- und Nackenbereich ausstrahlt. Patienten nehmen den Schmerz auch oft als Gesichtsschmerz wahr. Durch die Fehlbelastung der Kiefergelenke werden auch die angrenzende Muskulatur und das umliegende Gewebe stärker belastet, was zu Verspannungen und schließlich zum Spannungskopfschmerz führt.

Therapieformen zur Behandlung von CMD:

  • Faszienmanipulation
  • Massage
  • Triggerpunkt-Therapie
  • Kinesiotape
  • Manuelle Therapie
  • Bewegungstherapie
  • Physiotherapie
  • Bildung
  • Korrektur einer schlechten Körperhaltung
  • Aufklärung über schlechte Angewohnheiten

Die CMD-Therapie ist keine Massage des schmerzenden Bereichs, sondern eine ganzheitliche und individualistische Therapie, die individuell auf die Beschwerden des Patienten abgestimmt wird. Der gesamte Therapieplan wird mit dem Patienten während der ersten Sitzung besprochen.

CMD Therapie – Kosten

Einheitliche Kosten für eine CMD Therapie können leider nicht genannte werden. Der behandelnde Arzt kann darüber informieren, welche Kosten für eine individuelle Behandlung zu erwarten sind. Im Leistungskatalog gesetzlicher Krankenkassen sind die Kosten für eine CMD-Therapie nicht integriert. Daher müssen Patienten die meisten Leistungen selbst tragen. Das Preisniveau einer CMD Behandlung liegt im Allgemeinen über dem von einfachen Schutzschienen.

Fit werden mit Krav Maga

„Krav Maga“ bedeutet „Kontaktkampf“ und ist ein israelisches Selbstverteidigungssystem. Diese Kampftechnik wurde früher bevorzugt von der israelischen Armee eingesetzt. Heute zählt diese Technik weltweit und beim Krav Maga Ludwigsburg zu den beliebtesten Selbstverteidigungsarten, vor allem bei Frauen. Gearbeitet wird vor allem mit Schlag-, Tritt-, Griff-, Hebel- und Bodenkampftechniken.

Eine geschichtsträchtige Kampfsportart für ein Land der Geschichte

Diese Selbstverteidungstechnik könnte auch als die „Verteidigung des Imrich Lichtenfeld“ bezeichnet werden. Lichtenfeld wurde 1910 in Budapest geboren und wuchs in Bratislava auf. Er war als Ringer und Boxer tätig. Von seinem Vater, der Polizist war, lernte er Jiu Jitsu. Die Juden in der Slowakei waren zahlreichen antisemitischen Angriffen ausgesetzt und so lehrte Imrich Lichtenfeld ihnen die von ihm entwickelte Verteidigungskunst. 1940 imigrierte er, verbrachte einige Zeit in der britischen Armee und reiste 1942 nach Palästina. Zunächst unterrichtete Lichtenfeld mit Unterstützung der britischen Armee Nahkampf in der Palmach und Haganah (zionistische Untergrundorganisationen). Lichtenfeld änderte seinen Namen in Sde-Or. 1948 wurde der Staat Israel gegründet und Sde-Or wurde Nahkampfausbilder der israelischen Armee. Später adaptierte Sed-Or seine Nahkampftechnik für Zivilisten und Polizisten. Danach wurde das Krav Maga weltweit als Notwehrsystem anerkannt. Als 1998 Sde-Or starb wollten viele seiner Schüler als sein offizieller Nachfolger gelten.

Krav Maga als Fitness-Trend

Diese Nahkampftechnik wird nach wie vor vom Militär, der Polizei und Einsatzkräften genutzt. Eingesetzt wird diese Technik zur Deeskalation, Einsatztaktik, Veranstaltungsschutz, Abführ- und Kontrolltechnik und zum Eigenschutz.

Diese Selbstverteidigungsart bietet einen deutlichen Mehrwert in vielerlei Hinsicht. In erster Linie dient Krav Maga der Selbstverteidigung. In den USA gilt diese Kampfsporttechnik als trendiger Spaß-Sport. Der ganze Körper wird trainiert. Schnelligkeit, Reaktionsvermögen, Taktik und Ausdauer werden geschult. Einer der großen Pluspunkte ist, dass diese Technik sehr schnell erlernt werden kann. Natürlich wird dabei auch geübt, in Stresssituationen richtig zu reagieren.

Die internationale Bedeutung des Krav Maga

Aufgrund der vielen Vorteile und des großen Erfolges verbreitete sich Imrich Lichtenfelds Erfindung innerhalb kürzester Zeit auf der ganzen Welt. Internationale Verbände wurden gegründet. In Deutschland ist Krav Maga sehr beliebt und mit zahlreichen Verbänden stark vertreten und mit Seminaren äußerst aktiv. Auch die Deutsche Bundeswehr bedient sich dieser Kampfsporttechnik. 2010 gründete Eyal Yanilov den weltweiten Krav-Maga Verband (IKMF). Inspiriert durch den großen internationalen Erfolg wurden auch innerhalb der israelischen Armee Anpassungen für die Zivilbevölkerung und für Spezialeinheiten vorgenommen.

Worin bestehen die Kernelemente?

Rollenspiele, Bewegungslehre, 360-Grad-Abwehr, verbale Deeskalation, Fausttechniken, Innenabwehr, Hammerschläge, Handballentechniken, Tritttechniken, Knietechniken, die Nutzung von Alltagsgegenständen, die Entwaffnung des Gegners, Situationstraining und Stressdrill. Beim Mugging-Training, das ebenfalls Teil der Ausbildung ist, wird in einem Vollkontaktschutzanzug trainiert.

Welche Vorteile bietet dieser Fitness-Trend?

Jeder kann diese Technik schnell erlernen. Sie bedient sich allem, was zur Verfügung steht und kann überall und jederzeit angewandt werden. Die Erfolgsaussichten sind großartig, sodass die Sicherheit immer gewährleistet ist. Das ist in Zeiten der steigenden Angriffe gegen Frauen und bestimmter Bevölkerungsgruppen besonders wichtig. Für Kinder ist es weniger gut geeignet. Es werden jene entscheidenden Punkte trainiert, die im Alltagsleben nicht immer im Vordergrund stehen (Schnelligkeit, Reaktion, etc.). Das wichtigste von allem: Es macht Riesenspaß und lässt sich überall ausüben!

Zahnarztbesuch immer wieder aufgeschoben? Wir die Angst überwunden werden kann

Angst vor dem Zahnarzt? Diese Tipps können helfen

Angst vor dem Zahnarzt ist nichts Ungewöhnliches. Wenn Sie zu den Menschen gehören, die den Besuch beim Zahnarzt Dr. Michael Schäfer in Düsseldorf immer wieder aufschieben, weil er nicht nur lästig ist, sondern auch Angstgefühle hervorruft, sind Sie nicht allein. Vielen Menschen geht es ebenso. Etwa fünf bis zehn Prozent der Bevölkerung sollen davon betroffen sein. Das größte Problem dabei ist, dass das Aufschieben die Zahngesundheit verschlechtert und die Heilbehandlungen immer komplizierter und auch teurer macht. Wer zu lange aufschiebt, gerät quasi in einen Teufelskreis. Die Behandlung wird unangenehmer, was die Angst vor dem Zahnarzt vergrößert mit dem Ergebnis, dass der nächste Besuch noch länger aufgeschoben wird. Es gilt, diesen Teufelskreis mit einigen erprobten Methoden zu durchbrechen.

Das können Sie selbst tun

Über die Ängste mit anderen -mit einer vertrauten Person oder anderen Angstpatienten- zu reden hilft. In einer Gruppe von Gleichgesinnten oder mit der Hilfe eines Experten können Sie außerdem bestimmte Techniken lernen, mit Ihren Ängsten oder unangenehmen Gefühlen beim Stichwort „Zahnarztbesuch“ fertig zu werden. Atemübungen, Meditationen, Yoga-Übungen oder Entspannungsmethoden wie die progressive Muskelentspannung helfen dabei, die Ängste zu minimieren.
Vielleicht kennen Sie in ihrer Verwandtschaft oder im näheren Bekanntenkreis einen Menschen, dem Zahnarztbesuche nichts ausmachen. Sie könnten diesen bitten, Sie zu begleiten.
Wer den Besuch beim Zahnarzt trotz aller guten Maßnahmen immer noch nicht schafft, der kann sich einem Verhaltenstherapeuten anvertrauen. Hier lernt er nicht nur die nötigen Entspannungsmethoden, sondern kann auch dem Grund seiner Angst auf die Spur kommen. Mit der schrittweisen Annäherung an das Thema der Angst, in diesem Fall den Zahnarztbesuch, hält die Verhaltenstherapie eine hervorragende Maßnahme in der Hand, um diese Ängste wirklich, eventuell auch dauerhaft, zu überwinden.
Wichtig ist auch die Auswahl des Zahnarztes. Er sollte Ihnen sympathisch sein und das Gefühl vermitteln, dass er Ihre Ängste versteht und ernst nimmt. So wissen Sie sich in guten Händen. Wenn möglich, sollten Arzt und Patient noch vor der Behandlung Handzeichen vereinbaren, wann eine Behandlungspause gewünscht ist. Der Patient bekommt so ein bestimmtes Maß an Kontrolle über seine Situation.

Entspannender Zahnarztbesuch durch Maßnahmen in der Praxis

Zahnärzte kennen die Dentalphobie und reagieren darauf. Manche haben sich bereits in einer Zusatzausbildung darauf vorbereitet. Deutschlandweit soll es bereits 1 200 Zahnärzte geben, die sich in Hypnose haben ausbilden lassen und diese bei Angstpatienten anwenden können. Manche Praxen setzen Musik und angenehme Bilder, empfangbar über Kopfhörer und Videobrille, zur Schaffung einer angenehmen Atmosphäre ein. Weitere Maßnahmen können eine Sedierung mit Lachgas, ein Dämmerschlaf oder -als letzte Möglichkeit- die Behandlung unter Vollnarkose sein. Lachgas wird durch eine Nasenmaske eingeatmet und fängt nach wenigen Sekunden an zu wirken. Es versetzt den Patienten in einen angenehm entspannten und schmerzfreien Zustand. Eine etwas stärkere Sedierung erfolgt durch den Dämmerschlaf, bei dem ein Medikament intravenös verabreicht wird. Auch hier gleicht die Behandlung eher einem entspannten Erleben. Wenn der Zahnarztbesuch trotzdem immer noch zu unangenehm ist, kann der Zahnarzt in Zusammenarbeit mit einem Anästhesisten eine Vollnarkose durchführen. Dann bekommt ein Patient so gut wie gar nichts mit von der Behandlung und braucht auch im Vorfeld keine Angst zu haben.

Naturkosmetik – Der Unterschied zu herkömmlicher Kosmetik und Auswirkung auf die Haut

Immer öfter sieht man es im Fernsehen in Werbespots. Besucht man einen Drogeriemarkt, begegnet man automatisch Naturkosmetikprodukten. Was genau Naturkosmetik von Natural Pure Solids beispielsweise ist, wie sie sich von herkömmlichen Kosmetikprodukten unterscheidet und welche Auswirkungen sie auf die Haut hat, erfahren Sie in diesem Artikel.

Was ist Naturkosmetik?

Naturkosmetik wird größtenteils aus natürlichen Inhaltsstoffen hergestellt. Im Regelfall werden Inhaltsstoffe wie Silikone, synthetische Duftstoffe, Parabene, Paraffine, Polyethylenglykol (PEG) sowie andere Erdölprodukte bei der Herstellung von Naturkosmetikprodukten vermieden. Wichtig ist, bei Naturkosmetikprodukten immer darauf zu achten, dass es sich um zertifizierte Naturkosmetikprodukte handelt, da das Wort ,,Naturkosmetik“ ohne Zertifizierungssiegel von jedem Hersteller verwendet werden darf.

Woran erkennt man Naturkosmetikprodukte?

Echte Naturkosmetikprodukte erkennt man an den entsprechenden Siegeln. Hierzu zählen das NATRUE-Siegel, der COSMOS-Standard und das Biosiegel ,,demeter“. Hier können Sie sich sicher sein, dass es sich um richtige Naturkosmetikprodukte handelt, die ihre Aufgabe ernst nehmen.

Welche Vorteile hat Naturkosmetik?

Die meisten Problemprodukte im Bezug auf die Umwelt und unsere Gesundheit sind in zertifizierten Naturkosmetikprodukten verboten.

Tierversuche sind in zertifizierter Naturkosmetik verboten.

Naturkosmetikprodukte unterstützen die natürliche Hautfunktion durch natürliche Inhaltsstoffe.

Da Naturkosmetikprodukte aus Fetten und Pflanzenölen bestehen, wird die Regeneration der Haut unterstützt. Die Haut trocknet weniger aus und wird in ihrer natürlichen Schutzfunktion gestärkt.

Naturkosmetikprodukte unterstützen das Immunsystem. Einige Inhaltsstoffe von Kosmetikprodukten gelangen über die Haut in unseren Körper und werden dann von unserem Körper wieder abgebaut. Handelt es sich hierbei um natürliche Produkte, kann der Körper diese leichter wieder abbauen, da ihm natürliche Inhaltsstoffe nicht fremd sind und kann sich so direkt wieder um andere ,,Eindringlinge“ kümmern.

Naturkosmetik eignet sich für jedes Alter.

Beim Kauf von Naturkosmetikprodukten spart man Geld. Wendet man Naturkosmetikprodukte an, muss bei der Anwendung weniger vom Produkt verwendet werden als bei herkömmlicher Kosmetik. Somit hält das geöffnete Produkt länger und muss weniger oft nachgekauft werden, was auf lange Sicht den Geldbeutel schont.

Naturkosmetik enthält kein Mikroplastik und schont unsere Umwelt.

Naturkosmetikprodukte eignen sich unter anderem hervorragend für Allergiker und werden von diesen häufig deutlich besser vertragen als herkömmliche Kosmetikprodukte.

Wie wirkt sich Naturkosmetik auf unsere Haut aus?

Möchte man seine Pflegeprodukte von herkömmlicher Kosmetik auf Naturkosmetikprodukte umstellen, sollte man den Körper langsam umstellen und nicht von heute auf morgen komplett auf Naturkosmetik umstellen. Die Haut benötigt in etwa vier Wochen, um sich an die neuen Produkte zu gewöhnen. In dieser Zeit kommt es häufig zu Hautunreinheiten, kleinen Pickeln oder Rötungen. Das ist in dieser Phase ganz normal und reguliert sich von alleine wieder. Möglicherweise fühlt sich die Haut in der Anfangszeit trockener an, was daran liegt, dass die Haut Naturprodukte im Gegensatz zu herkömmlichen Kosmetikprodukten vollständig aufnehmen kann und keine Rückstände hinterlassen werden.

Wie Sie sehen, ist der Umstieg von herkömmlichen Kosmetikprodukten auf Naturkosmetikprodukte gerade in der Anfangszeit nicht ganz einfach. Hier ist Durchhaltevermögen gefragt, dann werden es Ihnen auf Dauer die eigene Haut, die Umwelt und nicht zuletzt auch der eigene Geldbeutel danken.

Gesunde und natürliche Körperpflege

Die Kosmetikindustrie steht im Wandel. Im Fokus befindet sich derzeit gesunde und natürliche Körperpflege. Diese hat nicht nur vielerlei Vorteile für unseren Körper, sondern auch für die Umwelt. In herkömmlichen Produkten lassen sich chemische Inhalts- und Zusatzstoffe finden, welche der Haut und Gesundheit schaden. Für alle Bedürfnisse sind im Handel mittlerweile Produktalternativen wie die von REBEL FOR HAPPINESS erhältlich, die auf natürliche Inhaltsstoffe setzen. Es sind gesunde und natürliche Alternativen zu Shampoos, Cremes, Reinigungsprodukten oder auch zum allseits beliebten Deodorant vorhanden.

Das macht gesunde und natürliche Körperpflege besonders

Der menschliche Körper ist auf tägliche Reinigung und Pflege angewiesen. Wählt man Produkte, die chemische und somit schädliche Inhaltsstoffe enthalten, so kann dies verheerende Auswirkungen auf das Hautbild oder gar die Gesundheit haben. Gesunde und natürliche Körperpflege setzt auf Inhaltsstoffe natürlichen Ursprungs. Somit verzichtet Naturkosmetik auf Giftstoffe. Als Beispiel für schädliche Inhaltsstoffe in konventionellen Produkten sind Parabene, Silikone, Paraffine und andere synthetische Inhaltsstoffe zu nennen. Auf den ersten Blick scheinen diese Zusätze die Optik der Haut und Haare zu verbessern. Auf Dauer führen sie jedoch zum gegenteiligen Effekt. Die Haut wird belastet, die Poren werden verstopft und die Haare verlieren an Glanz. Außerdem gelangen diese Produkte schließlich auch durch das Abwasser in die Umwelt und werden zu einer Belastung.

Allergien vorbeugen und vermeiden

Allergien spielen in der Gesellschaft eine wichtige Rolle. Künstliche Duftstoffe und synthetisch hergestellte Konservierungsstoffe können Allergien auslösen oder verstärken. Gerade im Bereich der Kinder- und Babypflegeprodukte haben solche Inhaltsstoffe gravierende Auswirkungen auf den jungen Organismus. Naturkosmetik ist folglich für Kinder und Erwachsene, insbesondere bei Allergien oder Unverträglichkeiten die Körperpflege der Wahl. Gesunde und natürliche Körperpflege wird strenger als die konventionelle Alternative überwacht und beim Erfüllen von strengen Kriterien zertifiziert. Dies gibt dem Verbraucher die nötige Sicherheit, um Gewissheit zu erlangen und, um sich vor gesundheitlichen Gefahren schützen zu können. Man muss jedoch nicht auf einen angenehmen, wohltuenden Duft verzichten. Naturkosmetik setzt auf ätherische Öle, um einen angenehmen Duft zu erzeugen. Gesunde und natürliche Körperpflege duftet ebenso angenehm wie konventionelle Pflegeartikel. Sie hat jedoch den Vorteil, dass die Inhaltsstoffe weder reizend noch schädlich sind.

Der Begriff der Naturkosmetik ist rechtlich nicht geschützt. Möchten Sie gesunde und natürliche Körperpflege erwerben, so achten Sie auf eine entsprechende Zertifizierung. Natürliche Pflegeprodukte basieren auf umwelt- und tierfreundlichen Inhaltsstoffen und auf einer entsprechenden Produktion. Naturkosmetik verzichtet gänzlich auf Tierversuche. Sie wird streng kontrolliert und dermatologisch getestet. Pflegeprodukte natürlichen Ursprungs sind sanft zu Haut und gleichsam überzeugend in der Wirkung. Durch gesunde Pflegeprodukte erzielt man langfristige Erfolge. Dank der gesunden Inhaltsstoffe wird der Körper gepflegt und bei der Regeneration effektiv unterstützt. Gesunde Körperpflege enthält Nährstoffe und schützt die Haut, statt sie zu belasten. Auf diese Weise kann der Alterungsprozess verlangsamt und der Organismus durch den Verzicht von schädlichen Inhaltsstoffen entlastet werden. Naturkosmetik ist für alle umwelt- und gesundheitsbewussten Menschen die Pflege der Wahl. Sie schont Mensch, Tier und die Umwelt nachhaltig.

Was wird bei einer Routineuntersuchung vom Zahnarzt genau untersucht?

Leider ist es so: Viele Menschen haben Angst vor dem Gang zum Zahnarzt. Erst wenn es nicht mehr anders geht, lassen sich einen Termin geben. Doch so weit muss es nicht kommen! Befolgen Sie den Rat und gehen halbjährlich zu einer Routineuntersuchung. Sie tut nicht weh und hilft, Ihr Gebiss bis ins hohe Alter zu erhalten. Wie sie abläuft – wir sagen es Ihnen.

Das Vorgespräch

In jeder Zahnarztpraxis gehört das Kennenlernen zum guten Ton. Es ist nicht nur für die Routineuntersuchung nützlich, sondern auch für die Planung weiterer Behandlungen. Als neuer Patient erhalten Sie deshalb zuerst einen Anamnesefragebogen. In ihm beantworten Sie Fragen zu allgemeinen Erkrankungen, zu Allergien, welche Medikamente Sie einnehmen und wo sie versichert sind. Auf Wunsch wird man Ihnen zusätzlich einen sogenannten Angstfragebogen aushändigen. Füllen Sie die Blätter gründlich aus. Sie helfen dem Zahnarzt Pijahn in Bielefeld, Ihren Status einzuschätzen und Komplikationen zu vermeiden. Selbstverständlich kann er das nicht allein auf dieser Grundlage, sondern wird darüber hinaus mit Ihnen ein ausführliches Vorgespräch führen. Dieses dient nicht nur seiner Information, ebenso haben Sie Gelegenheit, Fragen zu stellen. Nutzen Sie diese Zeit, sich Klarheit zu verschaffen und Bedenken auszuräumen.

Untersuchung der Zähne, der Mundschleimhaut und Zunge

Im Anschluss an das Vorgespräch wird Sie der Zahnarzt bitten, auf dem Behandlungsstuhl Platz zu nehmen. Ausgerüstet mit Mundspiegel, Sonde und Pinzette, beginnt er, die Zähne zu untersuchen. Nach festgelegtem Schema gelangt er in der oberen und unteren Zahnreihe bis in die hintersten Bereiche. Auf diese Weise erkennt er kariöse und lockere Zähne sowie andere Schäden. Außerdem prüft der Arzt die Härte des Zahnschmelzes sowie den Pflegezustand der Zähne, eingeschlossen vorhandene Füllungen und Zahnersatz. Bis auf ein leicht kratzendes Gefühl spüren Sie bei dieser Prozedur keinen Schmerz. Die erkannten Befunde hält die anwesende zahnmedizinische Fachangestellte in einem Zahnschema fest. Anschließend kommen noch Mundschleimhaut und die Zunge unter den prüfenden Blick des Arztes.

Zahnfleischuntersuchung mit einer Parodontalsonde

Genau wie Zähne, Mundschleimhaut und Zunge wird der Zahnarzt das Zahnfleisch gründlich prüfen. Zu diesem Zweck ermittelt er von Zeit zu Zeit den sogenannten Parodontalen Screening-Index (PSI). Die gesetzlichen Krankenkassen bezahlen das Verfahren alle zwei Jahre. Dabei sticht Ihnen der Zahnarzt mit einer Parodontalsonde ins Zahnfleisch. Auf diese Weise erkennt er die Tiefe der Zahnfleischtaschen, deren Blutungsneigung und die Rauigkeit der in den Taschen versteckten Zahnoberflächen. Auch hierbei haben Sie nichts zu befürchten. Der Einstich ist kaum zu merken und die Blutung binnen Sekunden wieder gestoppt. Dafür können Krankheiten wie beispielsweise eine Parodontitis (Entzündung des Zahnhalteapparates) sicher diagnostiziert und behandelt werden. Meist erkennt der Arzt aber schon an einem geröteten und zu Blutungen neigenden Zahnfleisch, dass Handlungsbedarf besteht. Zum Schluss der Routineuntersuchung tastet der Zahnarzt noch den Kiefer sowie Gelenke und Kaumuskulatur ab. Bei Verdacht auf eine Erkrankung kann er das Kiefergelenk zusätzlich mit einem Stethoskop abhören und Röntgenaufnahmen machen.

Abschlussgespräch und weitere Behandlungen

Wenn Sie es wünschen oder bei Notwendigkeit entfernt Ihnen der Zahnarzt im Rahmen der Vorsorge- bzw. Routineuntersuchung auch den Zahnstein. Mit einem modernen Ultraschallgerät ausgeführt, spüren Sie davon so gut wie nichts. Wie Sie diesem Problem selbst zu Leibe rücken können und welche weiteren Behandlungen der Zahnarzt vorschlägt, wird er Ihnen in einem abschließenden Gespräch sagen.

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